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Montag, 30. August 2010

Cat Bin Lady: Das Internet rächt sich


Ein Spaß sei es gewesen, meint jene 45-jährige Frau, die von einer Überwachungskamera dabei gefilmt worden war, wie sie eine Katze in eine Mülltonne stopfte. Sie habe Katze "Lola", die ganze 15 Stunden in der Tonne aushalten musste, und ihren Besitzern nichts Böses antun wollen und entschuldige sich dafür, berichtet die Huffington Post. Mögen die Katzenbesitzer ihr auch bereits verziehen haben, das Web tut das so schnell nicht. Auf Twitter, Facebook und YouTube lassen die Nutzer ihrer virtuellen Rache an der "Cat Bin Lady" freien Lauf.

Auf Facebook formierte sich etwa eine Gruppe, die fordert, dass die 45-Jährige selbst Zeit in dem Mistkübel verbringen sollte. Eine Gruppe, die ihr den Tod wünschte, wurde mittlerweile wieder gelöscht. Auf Twitter wurde der Account CatBinLady eingerichtet, der bereits über 12.000 Follower hat, und auf YouTube findet sich das Video "Revenge of the Cat". Den Vogel schießt aber die britische Tageszeitung The Sun ab, die auf ihrer Website ein Spiel veröffentlicht hat, in dem man die Katzenlady zurück in die Tonne schicken muss, wenn sie ihren Kopf heraussteckt.

So sehr man Tierquälerei auch verurteilen muss, die Frage des Blogs Mashable, wieso die Web-User gerade auf diese Frau so losgehen und nicht auf Schwerverbrecher, ist berechtigt. Mashable hat aber auch eine Antwort parat: ein dummes, eher harmloses Vergehen in Kombination mit bizarren Umständen sind wohl ein Garant dafür, von der Öffentlichkeit durch den Fleischwolf gedreht zu werden. Und nicht zuletzt ist die "Ballade der Cat Bin Lady" in den Ausläufern der Sauregurkenzeit Gold wert, um so manche Lücke in Blogs und Zeitungen zu stopfen.
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Der Pate ist zurück: Mafia 2


Den amerikanischen Traum hatte sich die sizilianische Arbeiterfamilie Scaletta anders vorgestellt. Von der ländlichen Armut wirft sie ihr Schicksal von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft getrieben in die Gosse Empire Bays. In der fiktiven Bronx eines fiktiven Big Apples hat das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts nicht viel übrig für mittellose italienische Einwanderer.

Der Vater schuftet sich im Hafen zum Krüppel und versäuft Abend für Abend seinen Lohn. Mutter, Tochter und Sohn üben sich in Bescheidenheit. Es sind jene Fundamente, die den sizilianischen Albtraum wahr werden lassen. Der Junior lernt die Gesetze der Straße kennen, wird zum Halbstarken, verkommt zum Kleinkriminellen. Der Krieg bricht aus und, um einer Haftstraße zu entgehen, willigt der junge Vito ein, für die neue Heimat die alte Heimat zu befreien.

Als der kampferprobte Sprössling 1945 zurückkehrt, ist er der neue Mann im Haus. Der verstorbene Vater hat nichts als einen Berg Schulden hinterlassen. Mit den Kredithaien im Rücken lockt trotz guter Vorsätze der einstige alte Lebensstil zu sehr: Weshalb sich zum Idioten rackern, wenn das Geld doch scheinbar auf der Straße liegt.

Drei Jahre haben die kreativen Köpfe von 2K Czech daran gearbeitet, Fans des Originals von 2002 eine würdige Rückkehr in den Sumpf des organisierten Verbrechens zu ermöglichen. 10 Jahre im Leben eines Mafioso Ende der 40er- bis Anfang der 50er-Jahre geben den Rahmen, 20 Quadratkilometer erstreckt sich die Spielwiese Empire Bay. Im Streifzug durch Downtown, Little Italy und Chinatown werden Autos geklaut, Läden ausgeräumt und gegnerische Banden aus dem Weg geräumt.

Drei Familien, die Clemente, die Vinci und die Falconi und die Hüter des Gesetzes buhlen um die Vorherrschaft. Der frische Schnee bedeckt die Straßen und Vito ist auf dem Weg nach oben. Arm in Arm mit Joe, dem besten Kumpel aus Kindertagen, dreht Vito von nun an im Auftrag von Boss DeLuca ein krummes Ding nach dem anderen. Aus dem Hinterzimmer bei der Frau Mama wird eine schicke Vierzimmerwohnung, die Lederjacke weicht dem Sakko und die Mütze dem Hut.

So wie Vitos Ansehen und Karriere ändert sich auch das Leben um ihn herum. In der thematisierten Dekade seines Werdegangs erlebt man als aktiver Zuschauer auch den Fortschritt der Zeit. Episodenhaft nähert man sich den 1950er-Jahren und erlebt den Wandel der Mode und der Automobile mit. Aus dem Radio ertönt Big-Band-Musik und die Architektur wird stromlinienförmiger. Der Winter weicht den wärmenden Sonnenstrahlen des Sommers, um Geld braucht sich die Familie schon bald nicht mehr zu sorgen.

Doch das schnelle Leben fordert seinen Tribut. Irgendwann ist das Blut an den Händen nicht mehr abzuwaschen. Auf der Leiter nach oben müssen Kronzeugen erledigt, Polizisten bestochen und stets für die Flucht gesorgt werden. Man lernt mit den Trommelmagazinen der Maschinengewehre und den Lunten der Molotov-Cocktails besser umzugehen, als mit den Gefühlen für die Geliebte. Die glänzenden "Oldtimer" werden nicht für Sonntagsausflüge aufs Land aufpoliert, sondern nach waghalsigen Verfolgungsjagden in Werkstätten umlackiert und unkenntlich gemacht.

Es ist daher auch kein Zufall dass "Mafia II" spielerisch vergleichbaren Gangster-Epen wie "GTA IV" oder auch "Red Dead Redemption" zum Verwechseln ähnelt. Statt mit dem Pferd oder dem SUV geht es mit Cadillac und Weißwandreifen zum nächsten Auftrag. Zielpersonen werden erledigt, die Flucht schließt das Kapitel wieder ab. Es ist ein brutaler, spektakulärer, aber auf Dauer auch recht eintöniger Alltag, den man in den Schuhen Vitos da bestreitet. Schleichpassagen und Verfolgungsjagden lockern den Mix etwas auf. Vielspieler dürfte jedoch des öfteren das eine oder andere Dejavu-Erlebnis plagen.

Gerettet wird der rund 15-stündige und lineare Einblick in die Unterwelt durch die überaus bemühte und über weite Strecken wirklich gut geglückte Erzählung. Selbst in der deutschen Synchronisation überzeugen die Charaktere nicht bloß ob ihrer fein gezeichneten Visagen. Die Synchronsprecher für die Hauptcharaktere lullen in das Verbrecherdrama ein und verleihen der Story Kinoflair.

Für so mancher eins dürfte der schnurstrackse Startzielsprint vorbei an Lust und Leichen vielleicht sogar ausreichend sein. Bei einer lebendigen Stadt wie Empire Bay mit 20 unterschiedlichen Stadtvierteln, detailreich ausgearbeiteten Schauplätzen und Innenräumen erschleicht einen allerdings instinktiv das Gefühl, dass hier viel mehr gemacht werden hätte können. Die Designer legen dem Spieler nach dem Sandkastenprinzip die Werkzeuge in die Hand, bieten aber kaum Baustellen dafür an. Es ist wie ein abgedrehter Film, der im Improvisationstheater läuft.

Offensichtlich schien es den Erschaffern wichtiger eine möglichst einnehmende, als eine möglichst vielseitige Kulisse zu kreieren. Die Liebe der Designer zu Kleinigkeiten ist allgegenwärtig. So kann man sich aus dem Kühlschrank etwas zum Essen holen oder mit dem Stundenmädchen kokettieren. Innenräume verzücken genauso wie die dynamische Außenwelt. Die über 50 Fahrzeuge glänzen nicht nur mit ihren farbenfrohen Anstrichen, sondern auch mit ihrem effektreichen Schadensmodell. Untermalende Klänge ertönen aus den Radios der Gefährte. Drei Sender spielen 100 Songs der 40er- und 50er-Jahre, die eigens von der Prager FILMharmonie eingespielt wurden. Auf der anderen Seite erlaubt man sich auch immer wieder technische Aussetzer, wie bei der zeitweise sehr unlogisch agierenden Polizei.

"Mafia II" schwankt acht Jahre nach dem Erscheinen des ersten Teils zwischen Wunscherfüllung und kleiner Enttäuschung. Es ist nicht zu übersehen, dass die Entwickler für die rechtzeitige Fertigstellung sprichwörtlich über die eine oder andere Leiche gehen mussten. Wer sich ein "Gran Theft Auto" im Nadelstreifanzug gewünscht hat, wird von der Geradlinigkeit ernüchtert. Gleiches gilt für das Spielprinzip selbst. 2K Czech hat erst gar nicht versucht das Rad neu zu erfinden, sondern sich ganz deutlich auf den Shooter-Aspekt konzentriert. Hier wird geballert und gesprengt anstatt getrickst.

Doch das Blut fließt und die Fliegen fallen mit einer Konstanz und Bravour, dass man dem Charme des sizilianisch-amerikanischen Roulettes als Genrefan trotz der Makel kaum widerstehen kann. Es ist wie mit einem guten Mafia-Film der 80er und 90er: Alles ist übertrieben, das Wenigste ist echt, die Falschen sind die Helden, man weiß, wer die Guten sind und möchte am Ende doch die Bösen siegen sehen.
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Android 2.2 für die Masse: CyanogenMod 6


Vor einigen Wochen hat Google den Source Code für die aktuellste Generation der eigenen Smartphone-Software zum Download freigegeben, eine Veröffentlichung mit der auch der Startschuss für die Entwicklung einer neuen Generation der Community-Firmware CyanogenMod gegeben wurde. Nach mehreren Testversionen ist es nun soweit: Mit CyanogenMod 6 gibt es seit kurzem erstmals eine stabile Version des angepassten Android 2.2 - dies gleich für eine ganze Reihe von Geräten.

Die Liste der offiziell unterstützten Smartphones reicht vom T-Mobile G1 (HTC Dream) über das Motorola Droid (allerdings nicht das europäische Milestone, dessen extra geschützter Bootloader den Betrieb von Dritt-Firmware verhindert) bis zum Nexus One. So erhalten auf diesem Weg auch zahlreiche Devices die Möglichkeit Android 2.2 einzusetzen, für die offiziell keinerlei Updates mehr geplant sind.

In einem Test auf einem T-Mobile G1 zeigt sich, dass gerade solch Hardware-seitig vergleichsweise schwach ausgestatteten Geräte massiv von einem Update auf CyanogenMod 6 bzw. Android 2.2 profitieren, das Smartphone fühlt sich durchgängig wesentlich "flüssiger" an. Neben den bereits bekannten Features von "Froyo" - wie der WLAN-Hotspot-Funktion oder dem Cloud-to-Device-Messaging-Framework - bietet CyanogenMod 6 noch einige eigenständige Erweiterungen. So wird für die Darstellung der Home-Screens der ADWLauncher verwendet, auch die Musik- oder Kontaktanwendungen wurden erweitert. Zudem gibt es einen ROM Manager, über den auf neue Versionen der Software aktualisiert werden kann.

CyanogenMod 6 kann über die Seite des Projekts heruntergeladen werden, konkrete Informationen finden sich in den passenden Foren für die unterstützten Smartphones. Zudem gibt ein Wiki detaillierte Anweisungen, wie sich die Community-Firmware installieren lässt. Hingewiesen sei darauf, dass bei den zur Installation von Dritthersteller-Firmware nötigen Modifikationen theoretisch das Gerät beschädigt werden kann und die Garantie entfällt.
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Google kauft Social-Network-Spezialisten Angstro

Google hat mit "Angstro" ein weiteres Startup gekauft. Dabei handelt es sich um ein auf Soziale Netzwerke spezialisiertes Unternehmen. Die Übernahme wurde von Angstro-Gründer Rohit Khare auf der Webseite des Unternehmens bestätigt. Die Höhe des Kaufpreises ist nicht bekannt.

Angstro bietet einen Dienst an, der Informationen aus Blogs, Newsseiten sowie Sozialen Netzwerken wie Facebook und LinkedIn sammelt und bereitstellt. Beispielsweise sucht Angstro nach Fotos und anderen Daten in Facebook, wertet LinkedIn-Profile aus und erstellt daraus eine Art soziales Adressbuch, das Daten verschiedener Plattformen zusammenfasst und präsentiert.

Der Unternehmensgründer hat das Übernahmeangebot nach eigenen Angaben akzeptiert, da Google ihm versichert habe, ernsthaft an einer Kommunikationsplattform zu arbeiten. "Der Kampf um offene, kompatible soziale Netzwerke fängt gerade erst an und ich freue mich, in meiner neuen Rolle bei Google daran zu arbeiten", erklärte Khare in seinem Blogeintrag.

Mit der Übernahme von Angstro verstärken sich die Gerüchte weiter, dass Google nach dem erfolglosen Google Buzz einen weiteren Versuch zum Aufbau eines Sozialen Netzwerks gestartet hat. Der Digg-Gründer Kevin Rose hatte Ende Juni berichtet, dass der Internetkonzern mit Hochdruck an einer Plattform namens "Google Me" arbeitet.

Darauf deuten auch die jüngsten Übernahmen des Internetkonzerns hin: Google hat Anfang August den Social-Gaming-Entwickler "Slide" für angeblich 182 Millionen US-Dollar übernommen. Das Unternehmen hat unter anderem Social Games für die Sozialen Netzwerke Facebook und MySpace programmiert. Kurz darauf wurde auch der Bezahlsystem-Anbieter "Jambool" übernommen. Weiterhin hat Google 100 Millionen US-Dollar in den Social-Games-Entwickler "Zynga" investiert, der unter anderem Farmville und Mafia Wars für Facebook entwickelt hat.
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Samstag, 28. August 2010

Diaspora: Anti-Facebook Netzwerk startet am 15.September


Zeit, seine persönlichen Daten zusammen zu packen und den Auszug in eine freundlichere, respektvollere Community vorzubereiten: So ungefähr stellen sich das die knapp 17.000 Fans vor, die sich der Bewegung "Facebook-User emigrieren zu Diaspora" auf verschiedenen Seiten des sozialen Netzwerks angeschlossen haben.

Am 15. September will das Open-Source-Netzwerk Diaspora online gehen. Die Alternative zu Facebook entstand im Frühjahr des heurigen Jahres aus Frustration über eine der häufigen Änderungen der Einstellungen zu Privatsphäre, die Facebook vornimmt. Vier New Yorker Studenten gründeten das Startup, angeblich nach einem Vortrag des Columbia-Professors für Recht Eben Moglen, in dem er Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vorwarf, "mehr zum Schaden der Welt beigetragen zu haben als irgendwer sonst in seinem Alter".

Seither hat das Vierer-Team aus drei Computerwissenschafter und einem Mathematiker, Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy, rund 200.000 Dollar (158.000 Euro) über das soziale Geldnetzwerk "Kickstarter" gesammelt und Code geschrieben.

Selbst Facebook-Gründer Zuckerberg zählt zu den Spendern, auch verbal: eine "coole Idee" nannte er das Projekt in Wired. Mit vollen Hosen ist leicht stinken: Facebook zählt über 500 Millionen Mitglieder und wurde jüngst mit 33 Milliarden Dollar bewertet. Das liebevoll verhasste Netzwerk hat schon andere Boykottaufrufe unbeschadet überstanden, zuletzt den "Quit Facebook Day".

Möglich, dass Diaspora bessere Aussichten hat, kritische Facebook-User mitzunehmen und andere anzuziehen, denen Facebook zu sehr ein offenes Buch ist. Das Open-Source-Netzwerk soll, wie Bittorrent für Filmdownloads, auf "Peer-to-Peer"-Basis funktionieren: Die persönlichen Daten liegen auf dem eigenen Computer und keinem zentralen Server, beschreibt das Team sein Konzept.

Damit würden die Teilnehmer selbst darüber verfügen, wer welche Daten bekommen kann. "Es wird eine einfache intuitive Art geben, wie User darüber entscheiden, und nicht darüber nachdenken müssen, welche Inhalte ihren Kollegen und welche ihren Trinkkumpanen zur Verfügung stehen." Da diese "kontextuelle Teilen" genante Differenzierung von Status-Updates - Inhalte automatisch bestimmten Empfängern zuordnen - sehr aufwändig zu lösen sei habe man andere Features bis auf weiteres zurückgestellt.

Mit dieser Art der Differenzierung hat auch Facebook seine Probleme. Auf Facebook gibt es dafür Listen, bei denen Kontakte bestimmten Kreisen zugeordnet werden. Aber "keiner will Listen machen", konstatierte Zuckerberg erst vor kurzem.
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Kinderporno-Ring auf Facebook gesprengt


Durch die Zusammenarbeit der Australian Federal Police, des FBI, der Royal Canadian Mounted Police sowie des britischen Child Exploitation Online Protection Centre gelang es, einen internationalen Kinderporno-Ring, der auf der sozialen Plattform Facebook.com agierte, auffliegen zu lassen.

Der Ring habe Bilder ausgetauscht auf denen Minderjährige „schrecklichen Missbrauch erleiden mussten“, so der AFP-Chef Jim Gamble . Elf Menschen konnten verhaftet werden, offenbar auch der Kopf der Bande, berichtet die australische Zeitung Sydney Morning.
Facebook zeigte sich zwar kooperativ und sperrte alle Accounts der Personen, die von den Behörden verdächtigt wurden. Das Soziale Netzwerk konnte aber weiter nicht behilflich sein, da die mutmaßlichen Mitglieder des Kinderporno-Rings sich neue Accounts erstellten.

Eine der inhaftierten Personen sprach allerdings bei seiner Verhaftung davon, dass er Facebook mehrmals über den Missbrauch auf der Internetseite informiert hätte. Allerdings reagierte man bei der sozialen Plattform den Behauptungen zufolge nicht darauf.
Dennoch lobte der hochrangige AFP-Mitarbeiter Neil Gaughan die Tatsache, dass Facebook und andere Webseiten die von Dritten stammenden Inhalte ständig auf schädliche Bilder untersuchen würden und sofern es notwenig ist die Behörden informieren.

Bei der „Project Ocean" genannten Operation agierten man weltweit. Die verhafteten Personen stammen aus Australien, Großbritannien und Kanada. Die gesamten Ermittlungen erstreckten sich allerdings auch auf die Schweiz, Südafrika und Deutschland.
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Freitag, 27. August 2010

Stiftung Warentest: Nokia Smartphones übertrumpfen iPhone


Ein aktueller Test der Stiftung Warentest dürfte Nokia freuen. Demnach schneiden zwei Smartphones des finnischen Handybauers besser ab als Apples iPhone 4. Vor allem hat es deren Preis den Testern angetan. Beide liegen mit 380 Euro für das X6 und 169 Euro für das 5230 preislich im Mittelfeld oder gar darunter. Auch überzeugten sie die Warentester "mit gutem Klang und einer leistungsstarken Kamera".

Allerdings erwähnen sie auch den Pferdefuß der Nokia-Geräte: ihre Software ist veraltet.

Beim iPhone, das in vielen Kategorien gut bis sehr gut abschnitt, bemängelten die Tester die bereits bekannten Empfangsprobleme: Wenn Nutzer das Apple-Handy ohne Schutzhülle in der Hand halten, ist der Empfang gestört, was nicht nur das Telefonieren und Surfen erschwert, sondern auch den Akku schneller leer werden lässt. Unabhängig davon hielt der iPhone-Akku im Test aber deutlich länger als bei vielen Konkurrenten, die teils schon nach zwei Stunden Surfen im Internet neu geladen werden müssen.

Überzeugende Internetfunktionen, GPS und die gute Kamera bringen das iPhone trotzdem auf einen der vorderen Plätze.

Nicht bewertet haben die Tester wiederum, wie gut sich kleine Zusatzprogramme - die sogenannten Apps - auf den Telefonen nutzen lassen. Davon bietet das iPhone am meisten, allerdings kontrolliert Apple genau, was es auf das Telefon lässt. Auch muss das Telefon zunächst über ein spezielles Computerprogramm von Apple freigeschaltet werden, was die Tester wiederum bemängelten.

Auch das Handy-Betriebssystem Android von Google bietet eine große Auswahl an Apps, das beste Android-Handy landete im Test allerdings erst auf Platz zehn. Das beste Smartphone mit dem System Windows Mobile wiederum belegte Platz sechs.
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wer-kennt-wen.de Gründer verlassen das Unternehmen


Die Gründer von wer-kennt-wen.de, Patrick Ohler (29) und Fabian Jager (28, rechts im Bild), geben die Geschäftsführung des sozialen Netzwerks zum 1.September 2010 ab. Für eine plötzliche Entscheidung spricht, dass über die Nachfolge noch nicht entschieden ist.
Sönke Strahmann (41), seit Anfang 2008 Leiter Marketing & Finanzen und Mitglied der Geschäftsleitung von wer-kennt-wen.de, übernimmt die Position des Geschäftsführers kommissarisch, bis über die Nachfolge entschieden ist.

Ohler und Jager sollen dem Unternehmen auch weiterhin in beratender Funktion verbunden bleiben, teilte das Netzwerk mit. Die Gründer betonten, dass der Abschied nicht überstürzt erfolgt sei: "Es war keine übereilige Entscheidung, wir haben uns schon seit längerem mit der Thematik befasst."

Jager und Ohler haben das 2006 gegründete soziale Netzwerk zunächst von Koblenz aus aufgebaut. RTL interactive hat wer-kennt-wen.de schon frühzeitig finanziell und technisch unterstützt und sich Anfang 2008 mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt. Anfang 2009 erwarb das RTL-Tochterunternehmen das Unternehmen komplett. Die Gründer blieben als Geschäftsführer an Bord.

"Patrick und Fabian haben Phänomenales geleistet", sagte Marc Schröder, Geschäftsführer RTL interactive. "Ich möchte den beiden für die hervorragende und inspirierende Zusammenarbeit herzlich danken." Über die Pläne der Gründer, die das Netzwerk Unternehmensangaben zufolge "behutsam in das von RTL interactive für die Mediengruppe RTL Deutschland realisierte Onlineportfolio integrierten", ist noch nichts bekannt.
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Neuer Google Dienst: Realtime durchsucht Facebook, Twitter und Friendfeed

Google hat eine neue Suchmaschine für Echtzeit-Ergebnisse von Social Networks wie Twitter, Facebook und Friendfeed gestartet. Unter google.com/realtime erstellt eine Suchanfrage keine klassische Ergebnisliste, sondern eine Art Nachrichtenfluss, der sich automatisch aktualisiert, wenn neue Nachrichten veröffentlicht werden.

Twitter stellt Google seine kurzen Meldungen bereits seit 2009 kostenpflichtig zur Verfügung. Seither hat der Suchmaschinen-Riese Echtzeitergebnisse bei manchen Suchanfragen bereits in einem kleinen Fenster direkt in die normale Ergebnisliste integriert. Auch der Konkurrent Microsoft Bing bietet seit vergangenem Jahr die Suche im Echtzeit-Web an. Bing profitiert vor allem bei den öffentlichen Facebook-Einträgen, da Microsoft an dem Social Network beteiligt ist.

Wofür man eine Echtzeit-Suchmaschine brauchen könnte? Damit lässt sich etwa die Meinung der Internetgemeinde zu einem neuen Film oder Produkt beobachten - eine Eigenschaft, die besonders im Marketing von Vorteil sein kann. Google Realtime wird erst nach und nach für alle Nutzer freigeschaltet. Für alle, die die Seite noch nicht aufrufen können, hat Google einen eigenen Link zur Verfügung gestellt, unter dem ein Blick auf Realtime geworfen werden kann.
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Skandal bei Popstars. Fake-Marie via Facebook entlarvt.


Gestern war es wieder soweit, Popstars (Pro7) flackerte wieder über den Bildschirm!

Und diesmal war es so richtig spannend. Denn Marie spaltete die Meinung der Zuschauer und die Jury war sich sofort sicher: „Die ist doch nicht echt!“ Denn vor ihre Augen trat ein Mädchen ganz im Stile eines hässlichen Entleins, doch ihre Stimme überzeugte und so kam sie in den Recall. Auch dort schien, auf den ersten Blick, alles ganz normal. Hinter der Fassade brodelte es aber heftig, zumindest bei D!.

Denn dieser war sich sofort sicher, dass mit Marie etwas nicht stimmte und ließ in der Nacht zwischen Casting und Recall das Internet nach ihr durchforsten, mit Erfolg! Marie spielte tatsächlich nur eine Rolle und war so leichtsinnig dies auf ihrer Facebook-Seite anzukündigen. Dort schrieb sie: „Das ist eine „Verarschungsaktion“, ich spiele eine Rolle. Das ist reine Schauspielpraxis. Pro Sieben hat heute mit meiner Oma und meiner Mama telefoniert weil sie nen Verdacht hatten, aber die sitzen alle im Boot...

D! war stinksauer, als er Marie entlarvte und schmiss sie sofort raus. Er zitterte vor Wut und flippte völlig aus, als er Marie vor die Tür setzte. Diese versuchte sich im Nachhinein zu erklären und die Wogen zu glätten. Doch wer weiß, vielleicht war auch das nur Schauspielerei.
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